Kostenfreie Produktproben gibt es beispielsweise als Beigabe in Zeitschriften, als Zugabe bei anderen Produkten oder als kleine Gutscheine, Werbegeschenke, die in Geschäften und an Werbeständen verteilt oder direkt beim Hersteller angefordert werden können. Teilweise kann es jedoch sein, dass die Produktproben zwar kostenfrei sind, derjenige, der die Gratisprodukte anfordert, allerdings an den Versandkosten beteiligt wird. Im Internet gibt es übrigens ganze Portale, die sich ausschließlich damit beschäftigen, wo welche Produkte und Leistungen kostenfrei angefordert und genutzt werden können.
Die andere Gruppe sind echte Gratisartikel. Hierbei handelt es sich vielfach um besondere Werbegeschenke, die der Kunde im Zuge einer Werbeaktion erhält, wenn er bestimmte andere Produkte kauft. Typische Beispiele für solche Gratisartikel sind Blechdosen, Werbefahrzeuge, Decken, Taschen oder Eimer. Zudem gibt es Werbeaktionen, bei denen der gleiche Artikel gratis mitgenommen werden kann. Kauft ein Kunde beispielsweise ein Kosmetikprodukt, erhält er ein zweites gratis dazu oder erwirbt er zwei Eimer Farbe, ist der dritte Eimer gratis. Eine weitere Variante von Gratisartikeln sind Treuegeschenke. Hierbei steht das Prinzip dahinter, dass der Kunde für seine Einkäufe Punkte, Marken oder Stempel sammelt. Hat er eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht, kann er seine Punkte eintauschen und erhält als Dankeschön einen bestimmten Artikel gratis, den er teilweise auch selbst auswählen kann.
Vor allem im Online- und Versandhandel sind auch die sogenannten Aktionscodes beliebt. Ein solchen Code erhält der Kunde entweder als Willkommensgeschenk oder wenn er einen bestimmten Artikel kauft, teilweise finden sich die Codes aber auch in Werbeannoncen oder auf den Seiten der Hersteller. Bei seiner nächsten Bestellung gibt der Kunde seinen Code dann ein und erhält seinen Gratisartikel zusammen mit der Lieferung. In vielen Fällen sind Gratisartikel aber nicht nur eine gerne gesehene Beigabe, sondern werden zu sehr beliebten Sammelobjekten, vor allem wenn es sich um Gegenstände wie Figuren oder Fahrzeuge handelt, die ansonsten im Handel nicht gekauft werden können und auch nur in einer bestimmten Auflage produziert werden.
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